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Der Verein

Arp Schnitger war der bedeutendste Orgelbauer Nordeuropas in der Barockzeit. Er führte über 170 Orgelbauten aus, von denen die meisten Instrumente in Norddeutschland und in der niederländischen Provinz Groningen erhalten sind.

Der Arp-Schnitger-Kulturerbe e.V. stellt das Werk des Orgelbaumeisters Arp Schnitger in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Verein versucht langfristig für diese Orgeln den Status eines UNESCO- Kultur-Erbes zu erreichen. Ein komplexer Prozess. Zum einen, weil die Frage, wann und wie der Prozess einer Anmeldung der Arp Schnitger Orgeln für das UNESCO-Welterbe einzuleiten ist und wie dies aufgrund der Anmeldekriterien überhaupt zu formulieren ist, heute aus anmeldungs-politischen Gründen nicht leicht zu beantworten ist. Zum anderen, weil es fraglich scheint, ob in diesem Kontext der Name Arp Schnitgers allein überhaupt in den Mittelpunkt gestellt werden kann. Trotzdem ist Arp Schnitger als stärkste »Marke« zu betrachten. »Arp Schnitger« ist inzwischen ein Begriff der Identifikation. Wann und wie ist der Prozess einer Anmeldung der Arp-Schnitger-Orgeln einzuleiten? Wie ist dies auf Grund der Anmeldekriterien überhaupt zu formulieren? Auch erscheint es fraglich, ob in diesem Kontext der Name Arp Schnitger überhaupt in den Mittelpunkt gestellt werden kann. Trotzdem kann der Empfehlung, bei der Anmeldung zum Weltkulturerbe vorrangig die »vernacular architecture« im Blick zu haben, insofern gefolgt werden, als die namenlose ländliche Architektur, welche die Kunstwerke der Dorforgeln im nordischen Raum einschließt, mit den Arp- Schnitger-Orgeln einen veranschaulichenden Namen bekommt.

Es gilt also nach wie vor, und es gilt also trotzdem: Arp Schnitger und UNESCO bleiben das A und O, oder genau genommen: das A&U für das Selbstverständnis des Vereins. Beide bilden den archimedischen Punkt. Und archimedische Punkte machen nach Archimedes auch dann Sinn, wenn man sie nur hypothetisch annimmt. Der Verein AS Kulturerbe e.V. hat deswegen in seiner Sitzung vom 2.6.2016 sich auf das folgende fünf-Punkte Programm verständigt.

Die Menschen

Prof. Monika Harms

Generalbundesanwältin a.D.

Welch ein kulturelles Erbe, das uns hier anvertraut ist! Diese kostbaren Instrumente müssen gehütet werden. Wir können und wir werden auf der geschaffenen Grundlage fortfahren.

Walter Theuerkauf

Landrat a.D., Kreis Aurich

Arp Schnitger Orgeln sind unser Kulturerbe in Norddeutschland. Keine darf mehr verloren gehen.

Dr. Matthias Sträßner

Ehem. Hauptabteilungsleiter
Deutschlandradio Kultur

Die Orgeln von Arp Schnitger sind ein riesengroßer Schatz, den wir erhalten und an unsere Kinder weiterreichen müssen!

Prof. Thomas Albert

Intendant
Musikfest Bremen GmbH

Mit dem Atem dieser Instrumente zu musizieren, in das unvergleichliche Klangspektrum dieser charakteristischen Orgeln einzutauchen, ist ein unwiederbringliches Erlebnis für einen Musiker. Dies ist Herausforderung und Verpflichtung zugleich, alles dafür zu tun, dass diese Momente möglich sind – für nächste Musikgenerationen, aber vor allem für Betrachter und Hörer.

Matina Gesine Lohmüller

Kulturmanagerin

Auch die kultur- und wirtschaftshistorischen Zusammenhänge müssen herausgearbeitet werden, um zu verdeutlichen, dass die Zeit um 1700 eine echte Blütezeit in unserer Region war.

Annabel Brown

Regionalentwicklung
Musikfest Bremen GmbH

Die Instrumente Arp Schnitgers gelten als die Stradivaris unter den Orgeln und sind Bestandteil einer globalen Orgelkultur, die ihren Ursprung im Nordwesten Europas hat. Diese zu bewahren und zu schützen ist unser erklärtes Ziel.

Prof. Dr. h.c. mult. Harald Vogel

Organist und Organologe

Klangschönheit und bautechnische Nachhaltigkeit sind in Schnitgers Orgeln unübertroffen verbunden. Kein anderer Orgelstil ist in den letzten hundert Jahren weltweit so vorbildlich geworden wie seine Bauweise. Arp Schnitger ist für uns heute der bedeutendste Orgelbauer der Vergangenheit.

Prof. Dr. Manfred Cordes

Arp-Schnitger-Institut für Orgel und Orgelbau
der Hochschule für Künste Bremen

Mit seiner Orgellandschaft hütet der Nordwesten Deutschlands einen sehr wertvollen Schatz. Ihn zu bewahren ist das hohe Ziel des Arp-Schnitger-Instituts der Hochschule für Künste.

Helmut Bahlmann, Pfr. i.R.

Vorstandsmitglied der Arp Schnitger Gesellschaft

Leben und Werk des weltweit berühmten Orgelbauers Arp Schnitger aus der Wesermarsch für die Gegenwart und Zukunft anschaulich zu vermitteln ist das erklärte Ziel unserer Region und findet seinen lebendigen Ausdruck mit den Aktivitäten im Arp Schnitger Centrum in Golzwarden als Informations- und Begegnungsstätte.

Die Menschen

Prof. Monika Harms

Generalbundesanwältin a.D.

Welch ein kulturelles Erbe, das uns hier anvertraut ist! Diese kostbaren Instrumente müssen gehütet werden. Wir können und wir werden auf der geschaffenen Grundlage fortfahren.

Walter Theuerkauf

Landrat a.D., Kreis Aurich

Arp Schnitger Orgeln sind unser Kulturerbe in Norddeutschland. Keine darf mehr verloren gehen.

Dr. Matthias Sträßner

Ehem. Hauptabteilungsleiter
Deutschlandradio Kultur

Die Orgeln von Arp Schnitger sind ein riesengroßer Schatz, den wir erhalten und an unsere Kinder weiterreichen müssen!

Prof. Thomas Albert

Intendant Musikfest Bremen GmbH

Mit dem Atem dieser Instrumente zu musizieren, in das unvergleichliche Klangspektrum dieser charakteristischen Orgeln einzutauchen, ist ein unwiederbringliches Erlebnis für einen Musiker. Dies ist Herausforderung und Verpflichtung zugleich, alles dafür zu tun, dass diese Momente möglich sind – für nächste Musikgenerationen, aber vor allem für Betrachter und Hörer.

Matina Gesine Lohmüller

Kulturmanagerin

Auch die kultur- und wirtschaftshistorischen Zusammenhänge müssen herausgearbeitet werden, um zu verdeutlichen, dass die Zeit um 1700 eine echte Blütezeit in unserer Region war.

Annabel Brown

Regionalentwicklung Musikfest Bremen GmbH

Die Instrumente Arp Schnitgers gelten als die Stradivaris unter den Orgeln und sind Bestandteil einer globalen Orgelkultur, die ihren Ursprung im Nordwesten Europas hat. Diese zu bewahren und zu schützen ist unser erklärtes Ziel.

Prof. Dr. h.c. mult. Harald Vogel

Organist und Organologe

Klangschönheit und bautechnische Nachhaltigkeit sind in Schnitgers Orgeln unübertroffen verbunden. Kein anderer Orgelstil ist in den letzten hundert Jahren weltweit so vorbildlich geworden wie seine Bauweise. Arp Schnitger ist für uns heute der bedeutendste Orgelbauer der Vergangenheit.

Prof. Dr. Manfred Cordes

Arp-Schnitger-Institut für Orgel und Orgelbau
der Hochschule für Künste Bremen

Mit seiner Orgellandschaft hütet der Nordwesten Deutschlands einen sehr wertvollen Schatz. Ihn zu bewahren ist das hohe Ziel des Arp-Schnitger-Instituts der Hochschule für Künste.

Helmut Bahlmann, Pfr. i.R.

Vorstandsmitglied der Arp Schnitger Gesellschaft

Leben und Werk des weltweit berühmten Orgelbauers Arp Schnitger aus der Wesermarsch für die Gegenwart und Zukunft anschaulich zu vermitteln ist das erklärte Ziel unserer Region und findet seinen lebendigen Ausdruck mit den Aktivitäten im Arp Schnitger Centrum in Golzwarden als Informations- und Begegnungsstätte.

01
Bewahren!

Zentral ist für den Verein das Bewahren der Arp-Schnitger-Orgeln. Von den 170 Orgeln sind nur noch ca. 30 erhalten. Jetzt darf keine Orgel mehr verloren gehen.

02
Dokumentieren!

Die Dokumentation der Orgeln führt die Informationen, die von dem Schnitger-Forscher Gustav Fock vor 100 Jahren begonnen wurden, mit den wissenschaftlichen Projekten des Arp-Schnitger-Institut für Orgel und Orgelbau (ASIOO) 1 zusammen.

1 Siehe: Orgeldatenbank des ASIOO

03
Würdigen!

Notwendig ist ein Beitrag zur Würdigung des kulturgeschichtlichen Kontextes. Die Arp-Schnitger-Orgeln sind auch als Bestandteil der Kulturgeschichte als Wirtschaftsgeschichte zu sehen.

04
Verbreiten!

Der Arp-Schnitger-Kulturerbe e.V. macht das Angebot den regionalen Aktivitäten eine internationale Ausstrahlung zu geben.

05
Aufführen!

Die historische Orgelkunst war immer mit vokal-instrumentalen Aufführungen verbunden. Das Instrumentarium der Renaissance- und Barockzeit wurde in den Klängen der Orgel abgebildet. Der Arp-Schnitger-Kulturerbe e.V. regt dazu an, dass die Rolle der Orgel als Ensembleinstrument neu entdeckt wird.